Kamerunschafzucht NVP
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Export

 
Am 23. Okt. 2012 nahm Herr Rohregger aus Spanien Kontakt mit dem Vorsitzenden des Vereins Kamerunschafzüchter- und Halter e.V. Rüdiger Gaus auf, mit einer Anfrage von 40 tragenden Kamerunschafe und 2 Böcken und Meadi-unverdächtig zum Export im Februar.
Herr Gaus musste leider zuerst absagen, mit der Begründung, da es nicht so viele große Züchter gibt die 
 
den Status Meadi-unverdächtig haben könnte man nur durch ganz Deutschland diese Anzahl zusammen sammeln. Was natürlich ein sehr großer Aufwand wäre.
Herr Gaus rief schon mal einige Züchter an um nach zu fragen was sie abgeben könnten, leider konnte es keiner.
Anschließend rief mich Herr Gaus an und fragte mich ob ich so viele Tiere hätte. Ich musste daraufhin erst mal sagen, da muß ich erst einmal im Stall schauen, da ich eigentlich alle meine Nachzuchten behalten wollte um den Bestand zu erhöhen. Kontaktierte ich Herrn Gaus ich würde meine Nachzuchten verkaufen. So übermittelte Herr Gaus mir die Kontaktdaten von Herrn Rohregger.
Ich schrieb gleich am 11. Nov. eine Mail das ich ihm 27 tragende Muttertiere und 13 Lämmer + 2 Böcke alle Tiere Herdbuchzucht und Meadi-unverdächtig verkaufen könnte. Dazu kam dann Noch ein Alttier für die Herdenführung, da es alles Jungtiere waren. Es wurden daraufhin Preise ausgehandelt und am 16. Nov. die Kaufabwicklung abgeschlossen. Jetzt war es nur noch Herrn Rohreggers Aufgabe ein Transportunternehmen zu finden der die Kamerunschafe nach Spanien bringt.
Die nächste Anfrage von Herrn Rohegger war ob in meiner Nähe ein Transportunternehmen wäre. Transportunternehmen haben wir einige aber nicht viele mit der entsprechenden EU Zulassung und mit dem entsprechenden Fahrzeug, so übermittelte ich alles Sven Grumbach vom RMV und Landesschaf-und Ziegenzucht Verband.
Herr Grumbach nahm dann mit Herrn Rohregger Kontakt auf. Schnell wurden sich beide einig und der Transport organisiert.

Abholort: Karow Sammelstelle
Tag : 05.02.2013
Im Januar 2013 wurden dann alle entsprechenden Untersuchungen bei den Tieren gemacht, Gesundheitszeugnisse erstellt usw.
Am 04. Februar brachte ich dann alle Kamerunschafe nach Karow in die Sammelstelle, das sie sich noch etwas vor dieser langen Reise erholen können.
Am 05. um 11.30 Uhr begannen wir dann, mit der Zustimmung der Amtstierärztin, mit der Verlandung. Ich verabschiedete mich von jedem einzelnem Tier, da ich sie alle noch einmal zum letzten in der Hand bzw. im Arm hatte. Gegen 14.00 Uhr nachdem alle Papiere geschrieben und gedruckt waren konnte sich der Transporteur auf dem Weg machen.

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